La Selva de Mar

auch Menschen koten
In La Selva de Mar
In La Selva de Mar

Ein katalanisches Dorf kämpft gegen ein Problem. Ein Problem, das zum Glück nicht unter den Fingernägeln brennt.

In La Selva de Mar leben, rein statisch und relativ zu Gesamtspanien gesehen, ca. 35 Hunde und tatsächliche 216 Menschen. Wer durch den kleinen Ort spaziert sieht zwar weder Menschen noch Hunde. Die öffentlichen Flächen sind so sauber, dass man sich in einer Filiale von McDonalds wähnt — und sofort vom Boden essen würde. „La Selva de Mar“ weiterlesen

Cami de Ronda

El Port de la Selva, Costa Brava

Portbou liegt hinter uns. El Port de la Selva und eine mehrstündige Wanderung vor uns.

LLança durchqueren wir sehr rasch. Die Suche nach einem Frühstückscafé bleibt erfolglos. Ein Ort ohne richtigen Kern, erster Eindruck: ausufernd. Richtung Meer, „Cami de Ronda“ weiterlesen

Portbou

Für uns eine Reise übers Meer. Für andere eine Reise übers Land und die Berge.

Portbou, ein kleiner spanischer Ort an der französischen Grenze, eingebettet auf drei Seiten von den östlichen Ausläufern der Pyrenäen. Auf der vierten Himmelsrichtung begrenzt von einer kleinen Bucht. „Portbou“ weiterlesen

Ein Ferienerlebnis

Ferien finden statt. Für Schulkinder, Universitätskinder und den jeweiligen Lehrkörper. Wir Entrechteten und Ausgebeuteten haben Urlaub. Fünfundzwanzig Arbeitstage Urlaub. Pro 365 Kalendertage.

Stockdunkle Nacht oder Morgengrauen. Aufstehen. Duschen. Weg. Weg. Einkaufen. „Ein Ferienerlebnis“ weiterlesen

Seekarte im Kopf

die seekarte im kopf
die seekarte im kopf

niemand kann sagen, dass zielungerichtetes reisen zweckmässig sei.

forscher, wie zum beispiel das exzellenz-institut der atzeken, versuchten aus ihrer aktuellen position und dem gegenwärtigen stand und dem zukünftigen verlauf der gestirne, gesetzmässigkeiten zu entdecken. oder wenigstens ein mass für die zeit oder den wert von banknoten. um weiter blicken zu können, mussten sie aussichtsplattformen bauen. das volk der azteken lebte nämlich im wald. das erklärt auch schon, warum ihre zeit nicht von langer dauer war. vereinzelt sieht man sie heute noch tanzend und flötenspielend vor den volkskundlichen museen reicher metropolen. ihre reise übers meer gelang also sehr spät und auf grund des weiten horizonts verdienter europäischer wissenschafter des mittelalters. „Seekarte im Kopf“ weiterlesen

Die Reise übers Meer

Die Geschichte ist die. Ich plane eine Reise übers Meer.

Schon seit längerem trage ich mich mit dem Gedanken, ohne es genau zu wissen. Damit befinde ich mich wahrscheinlich in guter Gesellschaft. Das sagt man so. Meistens eher gedankenlos. Bis heute wusste ich nicht welcher Gedanke es ist, der mich, wie gesagt seit längerem, lähmt. Das Wort „lähmt“ passt sehr gut, weil es doch vom Lamm kommt. Das Lamm ist ein gutes Tier für den Menschen, weil es fast die Erfüllung der „eierlegenden Wollmilchsau“ ist. Das Lamm ist zwar keine Sau, und wenn doch, wäre es, betrachtet man die Angelegenheit agrarzoologisch, ein Ferkel, aber das Lamm kommt dieser, Definition, die man eher dann verwendet, wenn man ausdrücken möchte, dass etwas ziemlich unmöglich, die Anforderung gänzlich unmöglich, der Wunsch völlig überzogen ist, schon sehr nahe. Gut, Eier legt das Lamm keine, aber alles andere erfüllt es und Lärm macht es fast den gleichen. Und Bettdecken aus Lamm sind für Rheumatiker zum Bsp. viel besser als solche mit Feder. „Die Reise übers Meer“ weiterlesen