• Hl. Plus — mein Auge sieht falsch

    Warum fühle ich mich beim Einkauf bei Zielpunkt — Plus oft bloß so betrogen? Und warum klagt die Arbeiterkammer Meinl European Land und nicht etwa den Meinl Mohr? Der Mohr hat es den Feinspitzen der österreichischen Zuckerbäckereien seit Generationen angetan. Negerküsse und Mohrenköpfe sind immer wieder Gegenstand journalistischer Betrachtungen.

  • Das war 1. Mai 2008

    Das war 1. Mai 2008

    Ein Rückblick kann schon gezogen werden. Beim ArbeiterInnenkampftag war es wie fast immer. Die Führer der ArbeiterInnenklasse sassen am Podest, winkten den defilierenden GenossInnen zu und sprachen davon, dass man sich nicht in Geiselhaft nehmen lassen darf. Die Führer der christlich-sozialen Klasse forderten mehr Kinder und — indirekt — mehr Party durch weniger Steuern. Die…

  • 1. Mai 2008

    1. Mai 2008

    Der Tag der Faulheit. Die ersten Koffer sind gepackt. Unter Stiftern herrscht in Österreich Unruhe. Die ersten Koffer sind gepackt, schreibt die Tageszeitung „Der Standard“ in seiner heutigen Ausgabe. Glücklich diejenigen, die Koffer packen können.

  • Soylent Green

    Wien ernährt. Der Brot- und Gebäckabfall der Bundeshauptstadt könnte ganz Graz ernähren. Not macht mürbe.

  • Luxus ist Macht

    Luxus ist Macht

    Plötzlich geht es wieder um die banalen Dinge des täglichen Lebens. UndPeter Kriegs „Septemberweizen“ wird wieder in den Lichtspieltheaterngespielt.Peter Krieg widmete das Buch zum Film mit dem Titel „Der Mensch stirbt nicht am Brot allein“ einer Nicola „in der Hoffnung, daß solche Bücher einmal veralten“. Das war 1981. Knapp 30 Jahre später, im April 2008,…

  • Ritter der Blutwurst

    Dieser Tage wandelte eine Schlagzeile durch die Medien: Vegane Eltern lassen Kind verhungern. Aber noch nie in der Geschichte gelang dieser Medien-Coup den Rittern der Blutwurst.

  • Sozial-Doping

    Die Sportdachverbände sollen sich nicht nur um verbotenes Doping kümmern, sondern auch um Sozial-Dumping, das sie mitverursachen. 40 Cent verdienen an einem Sportschuh, der um wohlfeile 100 € im Laden steht. 300 Überstunden im Monat für 27 Cent die Stunde, das sei die harte Realität auf die das Internationale Olympische Kommitee (IOC) einwirken soll, fordern…

  • Wir sind Weltrekord

    Wiiir  sind   Schbitzzeee! So unterhalten sich Masse und Moderator gerne. 35 Tonnen Gewicht, 8 Stockwerke hoch, 65 Kubikmeter Material, 225 Quadratmeter Fläche.

  • 3/1 Nein

    1/5 Ja. Das sind die aktuellen Quoten des grössten irischen Buchmachers Paddy Power. Paddy Power müsste bei einer Ablehnung des EU-Vertrages von Lissabon alleine bei einer einzigen Wette 100.000 Euro auszahlen, wie die apa berichtet.

  • Hände weg!

    Die europäischen Genossenschaften wehren sich mit einer Online-Petition gegen verantwortungslose Gleichmacherei. Hände weg von unseren Genossenschaften! – Sie sind Bestandteil eines fairen Wettbewerbs. an den Präsidenten der Europäischen Kommission – José Manuel Barroso – und an die Wettbewerbskommissarin – Neelie Kroes

  • Catch the Flame

    Feuer fangen und SMS senden mit dem Text „Play Fair“ und Ihrem Namen an 0699 115 33 137 Oder schicken Sie ein E-Mail, wünscht sich der newsletter von www.cleanclothes.at:

  • Green IT

    Denken Sie an ein Werkzeug. Denken Sie an eine Farbe. Haben Sie an einen Hammer gedacht und an die Farbe „Rot“? Angeblich funktioniert diese Assoziationskette bei fast allen Menschen.

  • Eine runde Sache?

    Eine runde Sache?

    Demokratie und Fußball verstehen sich nicht mehr. Sichtbar wird dies in den Stadien. Die Fans werden immer weiter vom Feld weggedrängt. Dazwischen hohe Zäune und Kordons von Security und Polizei. Von den in den Host-Cities anwesenden Fans gelangt nur ein geschätztes Drittel überhaupt in ein Stadion, der Rest muss sich mit Public Viewing und Übertragungen…

  • Frau Kommissarin Kroes

    In dem ruralen Zeit-Raum-Gefüge, in dem ich aufwuchs, bekam ich für ein Ferialpraktikum € 200 im Monat bezahlt. Das war damals schon mies. Deshalb bewarb ich mich bei einem staatlichen, inzwischen privatisierten Betrieb und verdiente in der gleichen Zeit das Sechsfache! Der Staat als Arbeitgeber war attraktiv für viele und übte einen enormen Druck auf…

  • Da lächelt der Baske

    Eins, zwei, drei. In Südtirol gibt es mehr als 900 Genossenschaften mit ca. 150.000 Mitgliedern. In Südtirol ist jedeR Dritte Mitglied einer Genossenschaft. Das Genossenschaftswesen in Südtirol besetzt die sozial-ökonomische Nische, die weder von herkömmlichen Unternehmen noch der Öffentlichen Hand in ausreichendem Maße ausgefüllt wird. Die Genossenschaften sind in der Bevölkerung gut verankert, mit anderen…

  • Modelle aus der Krise

    Die westliche Gesellschaft steckt in einer Krise, an der sich PolitikerInnen in den letzten Jahrzehnten die Zähne ausbeißen. Traditionelle politische Instrumente greifen nicht mehr. Für den deutschen Philosophen und Soziologen Hans Harms heißt der Weg aus der Krise Partizipation. Teil 1.

  • Stimmenkauf

    Stimmenkauf

    Steuerreformen werden bewährterweise kurz vor Wahlen beschlossen. Der Volksmund nennt diese Maßnahmen „Wahlzuckerl“. Diesmal verteilt die Regierung 400 Millionen Euro auf 3.000 Begünstigte.

  • Schmuggler an der Costa Brava

    Manche Dinge verbergen sich dem Reisenden. Sie sind da und doch nicht. Ein Cortado und ein Croissant, anderntags auch eine selbstgebastelte Magdalena mit Pinienkernen. Die Gäste ringsum lesen ihre Zeitung. Meistens El Punt, La Vanguardia (katalonisch, Mitte, christlich-sozial), seltener El Periódico (Mitte-links), niemand El Pais.

  • La Selva de Mar

    La Selva de Mar

    Ein katalanisches Dorf kämpft gegen ein Problem. Ein Problem, das zum Glück nicht unter den Fingernägeln brennt. In La Selva de Mar leben, rein statisch und relativ zu Gesamtspanien gesehen, ca. 35 Hunde und tatsächliche 216 Menschen. Wer durch den kleinen Ort spaziert sieht zwar weder Menschen noch Hunde. Die öffentlichen Flächen sind so sauber,…

  • Cami de Ronda

    Cami de Ronda

    Portbou liegt hinter uns. El Port de la Selva und eine mehrstündige Wanderung vor uns. LLança durchqueren wir sehr rasch. Die Suche nach einem Frühstückscafé bleibt erfolglos. Ein Ort ohne richtigen Kern, erster Eindruck: ausufernd. Richtung Meer,

  • Portbou – Passatges

    „Schwerer ist es, das Gedächtnis der Namenlosen zu ehren als das der Berühmten: Dem Gedächtnis der Namenlosen ist die historische Konstruktion geweiht.“ Walter Benjamin

  • Portbou und die Hanfmütze

    Portbou und die Hanfmütze

    Ein Jugendproblem, ein Seniorenproblem und ein Problem mit Fremden. Im Wesentlichen besteht Portbou aus einem Bahnhof, einem Walter Benjamin-Denkmal und ein paar netten kleinen Buchten, den saubersten der nördlichen Costa Brava.

  • Portbou

    Für uns eine Reise übers Meer. Für andere eine Reise übers Land und die Berge. Portbou, ein kleiner spanischer Ort an der französischen Grenze, eingebettet auf drei Seiten von den östlichen Ausläufern der Pyrenäen. Auf der vierten Himmelsrichtung begrenzt von einer kleinen Bucht.

  • Ein Ferienerlebnis

    Ferien finden statt. Für Schulkinder, Universitätskinder und den jeweiligen Lehrkörper. Wir Entrechteten und Ausgebeuteten haben Urlaub. Fünfundzwanzig Arbeitstage Urlaub. Pro 365 Kalendertage. Stockdunkle Nacht oder Morgengrauen. Aufstehen. Duschen. Weg. Weg. Einkaufen.

  • Play Fair 2008

    Nach den Spielen ist vor den Spielen. Die Aktion Play Fair 2008 fordert Fair Play für die ArbeiterInnen in den Zulieferbetrieben weltweit!

  • unters meer

    am meeresboden verlaufen die kabelstränge, die das www ermöglichen. vor einem monat fielen binnen weniger tage fünf kabel aus, die die verbindung nach asien und ägypten sichern. cable breaks lessons learned?

  • Termitenalarm

    Wie die Webseite der französischen Kleinstadt Sainte Foy-lès-Lyon berichtet, haben die Sanitätsbehörden Lyons Termitenalarm ausgerufen. Unter gewöhnlichen Umständen würde ich nie auf wikipedia nach Sainte Foy-lès-Lyon suchen. Nie hätte ich den ausgeschriebenen Job eines Spielplatz-Betreuers mit Mediationsfähigkeiten gelesen. Nie von der überwältigenden Zahl (28.395 waren es 2002) an Frühlings- und Herbstblumen in den üppigen Grünanlagen…

  • Puls 4

    Nach einem Bericht von standard.at wirft der neugegründete TV-Sender Puls 4 Belegschaftsvertreter raus. Die Belegschaftsvertreter von Puls 4 fühlen sich ungerecht behandelt – und wehren sich!

  • Der Strahlemann

    Bergbau in Afrika bedeutet Ausbeutung. Ausbeutung von Rohstoffen und Menschen. Der Reichtum Afrikas an Bodenschätzen hält riesige Ströme an Wanderarbeitern in Gang. Hier Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben und Verdienstmöglichkeiten. Dort Minenbetreiber, die systematisch verbrauchte Humanressourcen und unzufriedene Bergarbeiter austauschen.

  • Zur Goldenen Kugel

    Wir schreiben Jänner 2008. In Ghana kämpfen beim Africa Cup of Nations 16 Teams um die Kugel. Die Goldene Kugel ist aber ein traditionsreiches Hartwarengeschäft in der Wiedner Hauptstraße. Die Zweigstelle in der Ottakringer Straße schloss schon vor Jahren. Afrikas Reichtum ist sein Reichtum.

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